Nitro-News

Die Raubkatzen sind zurück

12. Aug
Die Raubkatzen sind zurück

Scherzhaft manchmal als "Fabrik Hot Rods" bezeichnet, lassen sich einige von ihrem Street-Car-Look in die Irre führen. Doch unter den knackigen Karbonverkleidungen lauern durch klassisches Tuning hochgezüchtete Präzisionsmaschinen auf ihren Einsatz, den sie in knapp unter 7 Sekunden bewältigen, und dabei Top-Speeds von über 320 km/h erreichen.

"PRO-STOCK-CARS" - was nicht besonders spektakulär klingt und im Gegensatz zu anderen Klassen auch auf den ersten Blick nicht so spektakulär aussieht, entfacht wahre Begeisterung erst beim Blick unter die Haube. Denn spätestens dann fragt man sich: "Kein Nitro, kein Lachgas, kein Turbo oder Blower, warum sind die nur so schnell..."

Das ist sozusagen "Drag Racing ohne Anabolika". Unter den ultraleichten Karosserien schlagen Herzen im Wert eines Mittelklasseautos, die von ihren Besitzern aber trotzdem getrieben werden, als ob es "kein Morgen" mehr gäbe. Und wenn sie sich dann wieder mit der Optik von Raubkatzen an die Startlinie herantasten, weiß jeder im Motodrom, dass es gleich wieder "Wirklich heftig wird..."

Ist Pro-Stock Drag Racing eine "Nordische Disziplin"? Diese Frage stellt sich unweigerlich bei einem Blick auf das Fahrerfeld, in der neben einem Exoten aus Finnland sieben Schweden um die wertvollen FIA-Punkte fighten. Besonders interessant aus Sicht des deutschen Publikums wird diese Klasse dieses Jahr durch die erstmalige Teilnahme des Deutschen Harald Sturhahn mit seinem nagelneu aufgebauten Mercedes CLK.